Du suchst einen entzündungshemmenden Tee? Bestimmte Teesorten enthalten Verbindungen, die laut einigen Studien die natürliche Entzündungsreaktion des Körpers unterstützen können. Hier sind die am besten erforschten Optionen.
Die meisten entzündungshemmenden Tees sind reich an Polyphenolen, die mit Entzündungspfaden interagieren — insbesondere durch Beeinflussung der Zytokinproduktion und des oxidativen Stresses.

EGCG kann NF-kB hemmen, einen Proteinkomplex, der Entzündungen reguliert. Japanische Tees wie Gyokuro haben höhere EGCG-Werte. Bei 70–80 °C aufgiessen, 2–3 Tassen täglich.
Gingerole und Shogaole hemmen die Prostaglandin- und Leukotriensynthese. Klinische Studien fanden bei regelmässigem Konsum reduzierte CRP- und IL-6-Werte. Frischen Ingwer 10–15 Minuten köcheln lassen.

Curcumin hemmt NF-kB, COX-2 und proinflammatorische Zytokine. Mit schwarzem Pfeffer (Piperin) und einer Fettquelle für die Bioverfügbarkeit kombinieren.
Am wenigsten verarbeitet, behält sehr hohe Polyphenolwerte. Einige Analysen zeigen höhere Werte als bei grünem Tee. Zarter, süsser Geschmack, bei 70–75 °C aufgiessen.

Apigenin kann entzündungshemmende Marker reduzieren. Wirkt auch auf die Stressreaktion, die Entzündungsprozesse antreibt. Koffeinfrei, geeignet für den Abend.
Reich an Vitamin C und Galaktolipiden (GOPO). Mehrere RCTs fanden reduzierte Gelenkschmerzen und Steifheit bei Arthrose-Patienten. Herber, fruchtiger Geschmack.

Zwischen 2–3 Teesorten abwechseln. Loser Tee statt Beutel, gefiltertes Wasser, korrekte Aufgusstemperatur. Regelmässigkeit ist wichtiger als jede einzelne Variable.
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